August 14, 2022

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Die USA haben Sanktionen gegen den russischen Pipeline-Hersteller Nordstream 2 verhängt

WASHINGTON, 23. Februar (Reuters) – Die Vereinigten Staaten haben am Mittwoch Sanktionen gegen ein Unternehmen verhängt, das für die Verlegung der russischen Gaspipeline North Stream 2 verantwortlich ist, und die Sanktionen gegen Moskau verlängert, nachdem sie zwei Divisionen in der Ostukraine anerkannt hatten.

Sanktionen gegen die Nortstream 2AG und deren CEO Matthias Warnick erhöhen den Druck auf das Ostseeprojekt, das den Gasfluss von Russland nach Deutschland verdoppeln soll.

Nord Stream 2, Europas umstrittenstes Energieprojekt, hat bis zur Zertifizierung durch Deutschland und die Europäische Union noch nicht den Betrieb aufgenommen.

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Deutschland hat am Dienstag eine 11-Milliarden-Dollar-Pipeline unter Berufung auf Russlands Vorgehen in der Ukraine gestoppt. Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind besorgt, dass das Pipeline-Projekt die Abhängigkeit Europas von Russlands Energielieferungen erhöhen und den Transport in die Ukraine verweigern und eine weitere russische Gaspipeline beherbergen wird.

In einer Erklärung am Mittwoch sagte US-Präsident Joe Biden, seine Regierung stimme den Betrieb von Nord Stream 2 eng mit Deutschland ab: „Heute habe ich meine Regierung angewiesen, Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG und ihre Führungskräfte zu verhängen.“

Biden fügte hinzu: „Diese Aktionen sind nur ein weiterer Rückschlag in unserer Reaktion auf Russlands Vorgehen in der Ukraine. Wie ich deutlich gemacht habe, werden wir nicht zögern, weitere Maßnahmen zu ergreifen, wenn Russland sich weiter intensiviert.“

Bis zum 2. März erteilte das US-Finanzministerium eine öffentliche Lizenz, die es ermächtigte, Transaktionen mit der Nord Stream 2 AG abzuwickeln.

Gerhard Schröder, ein enger Freund des ehemaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin und des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Wladimir Putin, der seit 2005 Vorsitzender der Aktionärsgruppe von Nordstream ist, ist von den Sanktionen nicht betroffen.

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Die Nord Stream 2 AG ist ein eingetragenes Schweizer Unternehmen, dessen Muttergesellschaft Gazprom ist, ein staatliches russisches Gasunternehmen. Gasprom besitzt die gesamte Pipeline, trägt aber die Hälfte der Kosten, Shell und die österreichische OMV teilen sich den Rest. (OMVV.VI)Engie aus Frankreich und Uniper aus Deutschland (UN01.DE) Und Wintershall DEA [RIC:RIC:WINT.UL].

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Bericht von Jeff Mason, Kanishka Singh und Daphne Saladakis; Redaktion von Toina Siaku, Sisu Nomiyama und Howard Koller

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