Dezember 6, 2022

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Marburg-Virus: Ghana bestätigt ersten Ausbruch des tödlichen Virus

Die Ankündigung erfolgt, nachdem zwei nicht verwandte Patienten aus der südlichen Ashanti-Region Ghanas, die beide später starben, positiv auf das Virus getestet wurden.

Die Patienten haben Symptome wie Durchfall, Fieber, Übelkeit und Erbrechen gezeigt, sagte die WHO und fügte hinzu, dass mehr als 90 Kontakte überwacht werden.

Laut WHO ist Marburg ein hochansteckendes virales hämorrhagisches Fieber in derselben Familie wie das Ebola-Virus und hat eine Sterblichkeitsrate von bis zu 88%. „Der Krankheitsbeginn ist plötzlich mit hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und Unwohlsein“, hieß es.

Das Virus wird von Fruchtfledermäusen auf Menschen und dann von Mensch zu Mensch durch direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten oder mit diesen Flüssigkeiten kontaminierten Oberflächen und Materialien übertragen, erklärt die WHO.

Die Weltgesundheitsorganisation sagte, dass Eindämmungsmaßnahmen im Gange seien und mehr Ressourcen eingesetzt würden, um auf den Ausbruch in Ghana zu reagieren. Die WHO warnte auch, dass „Marburg ohne sofortiges und entschlossenes Handeln leicht außer Kontrolle geraten könnte“.

Es gibt keine zugelassenen Impfstoffe oder antiviralen Behandlungen für das Marburg-Virus. Die Überlebenschancen eines Patienten können jedoch mit Sorgfalt verbessert werden, einschließlich oraler oder intravenöser Rehydrierung und Behandlung spezifischer Symptome, sagte die WHO.

Das Ghana Gesundheitsdienst Ghana hat die Öffentlichkeit aufgefordert, von Flughunden besetzte Tunnel und Höhlen zu meiden und das gesamte Fleisch vor dem Verzehr gründlich zu kochen, um das Risiko einer Ausbreitung des Virus zu verringern. Flughunde seien die natürlichen Wirte des Marburg-Virus, teilte das Gesundheitsamt mit.
Der ghanaische Ausbruch ist nach Guinea in Westafrika an zweiter Stelle Virus erkannt Vergangenes Jahr. Ein Patient mit Ausbruch in Guinea starb ebenfalls an dem Virus. Von den guineischen Gesundheitsbehörden wurden keine weiteren Fälle bestätigt.
In anderen Bereichen Afrika, frühere Ausbrüche wurden in Uganda, Kenia, Angola, Südafrika und der Demokratischen Republik Kongo gemeldet. Der Ausbruch in Angola im Jahr 2005 war besonders gefährlich Mehr als 200 Menschen wurden getötet.

Nach Angaben der WHO wurden Länder mit hohem Risiko für ein Wiederaufleben des Virus kontaktiert und sind in Alarmbereitschaft.

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